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Hinter der Linse: Maximilian Semlinger im Interview

Maximilian Semlinger ist 19, noch Schüler und wohnt in der Nähe von Augsburg. Da er schon einige Fotos in unserem Magazin hatte, wurden wir neugierig und stellten ihm einige Fragen zu seinen Arbeiten hinter der Kamera. Zudem hat er uns sein persönliches “Best Of” zusammengestellt…

 

 

Was fasziniert dich an der Photographie?
Was mich besonders fasziniert, ist die Möglichkeit einen Moment so einzufangen, wie ich es will und natürlich so die Aufmerksamkeit des Betrachters auf mich zu lenken. Es gibt eigentlich zu viel, was mich fasziniert, um das hier aufzuzählen… und ich glaube ich hab noch längst nicht alles entdeckt, warum mir das Photographieren so viel Spaß macht.

 

Seit wann fotografierst du und wie kamst du dazu?
Hm… 2007 habe ich mir das Kahnbein beim Radfahren gebrochen, aber ich wollte einfach nicht nur planlos neben unseren Trails sitzen, also hab ich mir dann einfach die kleine Knipse von meinem kleinen Bruder gekrallt und Photos gemacht. Irgendwann kam dann meine erste Spiegelreflexkamera und so steigert sich das dann, ähnlich wie beim Radfahren man lernt einfach immer mehr dazu, wenn man sich jeden Tag damit auseinander setzt.

 

 

Hast du eine Ausbildung gemacht oder dir alles selbst beigebracht?
Ich glaub man lernt das Photographieren nur, wenn man sich alleine damit beschäftigt.Klar, sind die ersten Schritte wahrscheinlich einfacher, wenn man eine Photographenlehre angeht, aber so richtig Laufen lernt man nur durch Bücherwelzen und Ausprobieren.Nein, ich hab keine Ausbildung gemacht… ich würde auch nie sagen “Ja, ich kann photographieren”.Jedes  Mal, wenn ich Bilder mache, lerne ich dazu und das wird hoffentlich noch lange so sein.

 

 

Als was für eine Art Fotograf würdest du dich bezweichnen?
Schwierig zu sagen, ich mag das Wort “Fotograf” auch nicht so wirklich und würde mich auch nie als solcher bezeichnen.Klar würde auf meiner Visitenkarte auch “Photographer” stehen, einfach damit sich die Allgemeinheit was darunter vorstellen kann, was ich so in meiner Freizeit mache.Ich würde mich lieber als “Momentfänger” oder sowas in der Art bezeichnen… das Wort  “Fotograf” klingt irgendwie so ernst und so wirklich entschieden in welche Richtung. Ob Fashion, Cycling oder Photojournalismus, etc., festlegen möchte ich mich da noch nicht.

 

 

Fotografierst du lieber auf Events oder im „Alltagsgeschehen”?
Am liebsten eigentlich wenn ein gewisser “Druck” auf mir lastet, sprich wenn ich einen Auftrag bekommen hab.Da ist das Selbstbestätigungsgefühl umso größer, wenn man seine Sache gut gemacht hat.
Aber auch Photosessions mit den Leuten hier aus Augsburg und Umgebung sind immer ein Riesenspaß. Ich kann mich, wenn ich ehrlich bin, wiedermal gar nicht so richtig entscheiden.

 

 

Hast du denn noch Zeit selbst zu biken?
Ja, auch wenn zur Zeit weniger, weil ich mir den Mittelfußknochen gebrochen habe und immernoch vor mich hin humpel, aber jetzt wirds ja eh erst mal Winter…

 

 

Deine Bilder versprühen durch den Gelbstich meist eine ganz besondere Atmoshpäre, gewollt oder Zufall?
Hm, keine Ahnung.. Ich glaub, das ist einfach mein persönlicher Geschmack oder Stil.

 

Wie stehst du allgemein zur digitalen Fotobearbeitung?
Ich bearbeite meine Photos schon auch, aber zuviel ist wohl auch nicht gut…

 

Wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus?
Hm, ja ich hoffe natürlich, dass mir das eines Tages gelingt, von der Photographie zu leben. Aber bis dahin ist’s noch ein harter Weg und ich muss noch viel lernen..
Außerdem hab ichs dem Herrn Andreas Asam, von dem ich ja auch schon mal in der April Ausgabe dieses Jahres berichtet hab, versprochen das zu schaffen
mir bleibt wohl nichts anderes übrig ;)

 

Wenn ihr mehr über Maximilian erfahren möchtet, schaut doch mal auf seiner Page vorbei: maximiliansemlingerphoto.blogspot.com

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